ETFs gelten als einfache und kostengünstige Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen. Trotzdem machen viele Anleger gerade am Anfang teure Fehler, die Rendite kosten oder sogar zu Verlusten führen. In diesem Artikel erfährst du die häufigsten ETF-Fehler – und wie du sie ganz einfach vermeidest.
1. Ohne Notgroschen investieren
Der größte Fehler: Geld in ETFs investieren, das kurzfristig benötigt wird.
Unerwartete Ausgaben führen dann dazu, dass du im schlechtesten Moment verkaufen musst.
Lösung:
Baue zuerst einen Notgroschen von 3–6 Monatsausgaben auf.
-> Nutze den Notgroschen-Rechner von Finanzkompass360.
2. Zu wenig Geduld mitbringen
ETFs sind keine schnelle Geldanlage. Wer nach ein paar Monaten enttäuscht verkauft, verpasst den langfristigen Zinseszinseffekt.
Lösung:
Mindestens 10–15 Jahre Anlagehorizont einplanen.
3. Zu häufig kaufen und verkaufen
Ständiges Umschichten kostet:
- Gebühren
- Steuern
- Nerven
Lösung:
Setze auf eine Buy-and-Hold-Strategie mit Sparplan.
4. Nur auf vergangene Renditen schauen
Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Erträge. Viele Anleger jagen „Top-Performern“ hinterher.
Lösung:
Fokus auf:
- breite Streuung
- niedrige Kosten (TER)
- langfristige Strategie
5. Zu viele ETFs im Depot
Mehr ETFs bedeuten nicht automatisch mehr Sicherheit. Ein überladenes Depot wird schnell unübersichtlich.
Lösung:
Ein einfaches Weltportfolio reicht oft aus:
- 1–2 ETFs
(z. B. MSCI World + Emerging Markets)
6. Kosten unterschätzen
Hohe Kosten fressen Rendite – vor allem langfristig.
Achte auf:
- TER
- Sparplangebühren
- Orderkosten
Lösung:
Wähle günstige ETFs und einen kosteneffizienten Broker.
7. Dividenden überschätzen
Hohe Dividenden wirken attraktiv, sind aber kein kostenloses Geld.
Lösung:
Für langfristigen Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs oft sinnvoller.
8. Risiken nicht verstehen
Viele Einsteiger unterschätzen:
- Kursschwankungen
- Börsencrashs
- emotionale Entscheidungen
Lösung:
Investiere nur Geld, das du langfristig nicht brauchst – und bleib investiert.
9. Ohne Strategie starten
„Einfach mal anfangen“ klingt gut, führt aber oft zu planlosen Entscheidungen.
Lösung:
Lege vorab fest:
- Ziel
- Sparrate
- Laufzeit
- Risikobereitschaft
-> Nutze den ETF-Sparplan-Rechner im Tool-Bereich von Finanzkompass360.
10. Sich von Emotionen leiten lassen
Panikverkäufe bei fallenden Kursen sind einer der größten Renditekiller.
Lösung:
Automatisiere deinen Sparplan und ignoriere kurzfristige Marktbewegungen.
Fazit: Einfach schlägt kompliziert
ETF-Investieren muss nicht komplex sein.
Wer diese Fehler vermeidet, hat bereits einen großen Vorsprung gegenüber vielen Anlegern.
Langfristig investieren, Kosten niedrig halten, ruhig bleiben.

Hinterlasse einen Kommentar