ETF-Fehler vermeiden: Die 10 häufigsten Fehler von Einsteigern (und wie du sie umgehst)

ETFs gelten als einfache und kostengünstige Möglichkeit, langfristig Vermögen aufzubauen. Trotzdem machen viele Anleger gerade am Anfang teure Fehler, die Rendite kosten oder sogar zu Verlusten führen. In diesem Artikel erfährst du die häufigsten ETF-Fehler – und wie du sie ganz einfach vermeidest.

1. Ohne Notgroschen investieren

Der größte Fehler: Geld in ETFs investieren, das kurzfristig benötigt wird.
Unerwartete Ausgaben führen dann dazu, dass du im schlechtesten Moment verkaufen musst.

Lösung:
Baue zuerst einen Notgroschen von 3–6 Monatsausgaben auf.
-> Nutze den Notgroschen-Rechner von Finanzkompass360.

2. Zu wenig Geduld mitbringen

ETFs sind keine schnelle Geldanlage. Wer nach ein paar Monaten enttäuscht verkauft, verpasst den langfristigen Zinseszinseffekt.

Lösung:
Mindestens 10–15 Jahre Anlagehorizont einplanen.

3. Zu häufig kaufen und verkaufen

Ständiges Umschichten kostet:

  • Gebühren
  • Steuern
  • Nerven

Lösung:
Setze auf eine Buy-and-Hold-Strategie mit Sparplan.

4. Nur auf vergangene Renditen schauen

Vergangene Performance ist keine Garantie für zukünftige Erträge. Viele Anleger jagen „Top-Performern“ hinterher.

Lösung:
Fokus auf:

  • breite Streuung
  • niedrige Kosten (TER)
  • langfristige Strategie

5. Zu viele ETFs im Depot

Mehr ETFs bedeuten nicht automatisch mehr Sicherheit. Ein überladenes Depot wird schnell unübersichtlich.

Lösung:
Ein einfaches Weltportfolio reicht oft aus:

  • 1–2 ETFs
    (z. B. MSCI World + Emerging Markets)

6. Kosten unterschätzen

Hohe Kosten fressen Rendite – vor allem langfristig.

Achte auf:

  • TER
  • Sparplangebühren
  • Orderkosten

Lösung:
Wähle günstige ETFs und einen kosteneffizienten Broker.

7. Dividenden überschätzen

Hohe Dividenden wirken attraktiv, sind aber kein kostenloses Geld.

Lösung:
Für langfristigen Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs oft sinnvoller.

8. Risiken nicht verstehen

Viele Einsteiger unterschätzen:

  • Kursschwankungen
  • Börsencrashs
  • emotionale Entscheidungen

Lösung:
Investiere nur Geld, das du langfristig nicht brauchst – und bleib investiert.

9. Ohne Strategie starten

„Einfach mal anfangen“ klingt gut, führt aber oft zu planlosen Entscheidungen.

Lösung:
Lege vorab fest:

  • Ziel
  • Sparrate
  • Laufzeit
  • Risikobereitschaft

-> Nutze den ETF-Sparplan-Rechner im Tool-Bereich von Finanzkompass360.

10. Sich von Emotionen leiten lassen

Panikverkäufe bei fallenden Kursen sind einer der größten Renditekiller.

Lösung:
Automatisiere deinen Sparplan und ignoriere kurzfristige Marktbewegungen.

Fazit: Einfach schlägt kompliziert

ETF-Investieren muss nicht komplex sein.
Wer diese Fehler vermeidet, hat bereits einen großen Vorsprung gegenüber vielen Anlegern.

Langfristig investieren, Kosten niedrig halten, ruhig bleiben.


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